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Pflegestufe zu Pflegegrad


Pflegestufen gehen - Pflegegrade kommen ab Januar 2017.

Jeder Mensch, der am 31.12.2016 Leistungen aus der Pflegeversicherung erhält, wird ab 2017 nicht schlechter gestellt. Für Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz (EAK) wie z.B. Demenz, psychischen oder geistigen Einschränkungen kommt es sogar zu Verbesserungen.

-Pflegestufe I wird Pflegegrad II
-Pflegestufe I mit (EAK) wird Pflegegrad III
-Pflegestufe II wird Pflegegrad III
-Pflegestufe II mit EAK wird Pflegegrad IV
-Pflegestufe III wird Pflegegrad IV
-Pflegestufe III mit EAK wird Pflegegrad V
-Härtefall wird Pflegegrad V


Die Gutachter des Medizinischen Dienstes werden in Zukunft andere Maßstäbe zur Beurteilung der Pflegebedürftigkeit heranziehen.

Im Unterschied zum bisherigen Begutachtungsverfahren werden beim Neuen-Begutachtungs-Assessment (NBA) nicht mehr die erforderlichen Pflegeminuten über die Pflegestufe entscheiden, sondern der Grad der Selbstständigkeit bei der Durch-führung von Aktivitäten oder der Gestaltung von Lebensbereichen.

Das NBA berücksichtigt sowohl körperliche Beeinträchtigungen als auch kognitive/ psychische Einbußen und Verhaltensauffälligkeiten, die einen spezifischen Unter-stützungsbedarf nach sich ziehen und/oder für die alltägliche Durchführung der Pflege ein erhebliches Erschwernis darstellen können.
Einbezogen wird auch die Teilnahme an sozialen, kulturellen und weiteren außerhäus-lichen Aktivitäten.

Durch die Reform werden in den nächsten Jahren zusätzlich bis zu 500.000 Menschen Leistungen der Pflegeversicherung erhalten, die trotz vorhandener Einschränkungen ihrer Selbständigkeit vom bisherigen System nicht als pflegebedürftig eingestuft wurden und deshalb bislang keinerlei Unterstützung bekommen haben.

Was kostet uns die Pflegereform?
Die Beiträge der Pflegeversicherung erhöhen sich um 0,2 %.